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Solare Produktionstechnik

Regierung startet Akku-Offensive

Von wegen der Photovoltaik fehlt am Standort Deutschland die Perspektive. Um schwankende Ökostrommengen künftig besser austarieren zu können, fördert der Bund die Entwicklung von Energiespeichern. Solarforschern und innovativen Firmen bietet sich dadurch ein lukratives neues Betätigungsfeld.

 
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  Energie speichern: Keramik kann gut Wärme halten. Forscher wollen diese Eigenschaft noch verbessern. (Foto: DLR)
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Von wegen der Photovoltaik fehlt am Standort Deutschland die Perspektive. Um schwankende Ökostrommengen künftig besser austarieren zu können, fördert der Bund die Entwicklung von Energiespeichern. Solarforschern und innovativen Firmen bietet sich dadurch ein lukratives neues Betätigungsfeld.

Für die Energiewende setzt die Bundesregierung neben dem Netzausbau jetzt auch stärker auf Energiespeicher. Im Juli starteten das Bundesumwelt-, das Bundeswirtschafts- und das Bundesforschungsministerium dafür insgesamt 60 Forschungsprojekte. „Um bis 2050 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken zu können, brauchen wir eine schnelle Markteinführung neuer Energiespeicher“, sagt Umweltminister Peter Altmaier.
Die neue Förderinitiative hat vier Schwerpunkte. Das erste Projektfeld wird als „Wind-Wasserstoff-Kopplung“ bezeichnet, das zweite umfasst „Batterien in Verteilnetzen“. In zwei weiteren Forschungsvorhaben sollen die Themen „Energiesystemanalyse“ und „thermische Speicher“ vorangebracht werden. Die Höhe der eingesetzten Fördermittel ist noch unklar. Das Bewilligungsverfahren für die Projekte laufe noch, heißt es aus dem Umweltministerium.
Für die Photovoltaik sind die beiden ersten Themenfelder unmittelbar relevant. Wesentliches Ziel im Bereich der „Wind-Wasserstoff-Kopplung“ ist die Entwicklung effizienterer Elektrolyseure. Diesen Anlagen soll im künftigen Energiesystem eine Schlüsselrolle zukommen, denn sie können überschüssigen Sonnen- und Windstrom nutzen, um damit Wasser in Sauerstoff und speicherbares Wasserstoffgas umzuwandeln. So verhindern sie, dass die Netze bei viel Sonne oder Wind überlastet werden. Der Wasserstoff kann entweder direkt als Treibstoff für Brennstoffzellen-Fahrzeuge genutzt oder in Methanisierungsanlagen mit Kohlendioxid zu Methangas synthetisiert werden, das sehr gut im bestehenden Erdgasnetz gespeichert werden kann.

 

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