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Auf einen Blick
Innovative Herstelltechniken im Fokus
Spätestens 2015, so die Vision der Photovoltaikindustrie, soll Solarstrom in Europa konkurrenzfähig zu Netzstrom erzeugt werden. Neue Fabrikkonzepte und Herstellmethoden können helfen, die Kosten erheblich zu senken. Damit rücken Fabrikplaner und Maschinenbauer immer stärker in den Brennpunkt. Die solarpeq wird der wachsenden Bedeutung der Solarausrüster gerecht: Das Technologieereignis zeigt Innovationen auf allen Wertschöpfungsstufen des solaren Produktionsprozesses.
Beide Photovoltaiksegmente, die aufstrebende Dünnschicht wie die etablierte kristalline Siliziumtechnik, präsentieren sich in Düsseldorf. Erwartet werden Fabrikplaner, Anbieter kompletter Produktionslinien, sogenannter Turnkey-Lösungen, sowie Hersteller von Spezialequipment. Bei der Dünnschicht sind dies etwa Maschinen zur Glasbehandlung, Lasertechnik sowie Druck- und Vakuumanlagen zur Halbleiterbeschichtung. Noch differenzierter ist die Wertschöpfung im kristallinen Bereich: Siliziumblöcke werden in Scheiben, die sogenannten Wafer gesägt, die dann zu Zellen weiterverarbeitet und schließlich zu Modulen verschaltet werden. Die dafür notwendige Prozesstechnik – von der Siliziumsäge bis zum Modullaminator – ist auf der solarpeq zu sehen. Zudem technikübergreifende Automatisierungslösungen und Messtechnik.
Doch nicht nur Vielfalt, sondern auch viele technische Neuentwicklungen werden in Düsseldorf geboten. Bei den Solarausrüstern entwickeln sich Innovationen rasant. Dank verbesserter Maschinen und stärkerer Automatisierung hat die Solarindustrie ihre Herstellkosten innerhalb der vergangenen zwei Jahre halbiert.
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